Video

Der Traum vom Titel ist für die deutschen Hockey-Männer bei der Europameisterschaft in den Niederlanden beendet. Im Halbfinale patzen die Deutschen im Penaltyschießen.

Der Traum vom neunten EM-Gold ist für die deutschen Hockey-Männer vorzeitig beendet.

Das Team von Bundestrainer Stefan Kermas zeigte im Halbfinale in Amsterdam Nerven und unterlag dem Olympia-Zweiten Belgien mit 0:2 im Penaltyschießen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 (1:1) gestanden. 

Damit spielt Deutschland erstmals seit der EM 2007 in Manchester nur um die Bronzemedaille. Bei den vergangenen vier Ausgaben hatten es die Deutschen immer bis ins Endspiel geschafft.

Video

"Die Mannschaft hat wieder einen Riesenschritt nach vorn gemacht. Schade, dass wir nur noch um Bronze spielen. Das Niveau war sehr hoch, uns fehlten die letzten fünf Prozent. Wir dürfen jetzt nicht zu lange trauern", sagte Kermas.

Im Spiel um Platz drei am Sonntag (13.25 Uhr im LIVESTREAM) trifft die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) auf England, das 1:3 gegen Gastgeber Niederlande verlor. 

Fürk schickt Spiel ins Penaltyschießen

Lukas Windfeder mit seinem insgesamt vierten Strafeckentor im Turnier schoss die Deutschen bereits in der dritten Minute in Führung. Nach dem Ausgleich durch Belgiens Tom Boon (17.) war es Sebastien Dockier (37.), der das Spiel für die "Roten Löwen" drehte. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit gelang Benedikt Fürk (58.) das 2:2. 

Die Deutschen hatten knapp fünf Minuten vor dem Ende den Torwart aus dem Spiel genommen und die Überzahl von einem Feldspieler zum Ausgleich genutzt. Im Penaltyschießen gelang ihnen dann allerdings kein Treffer mehr. 

Video

Die DHB-Männer machten zu Beginn viel Druck und zeigten auch in der Abwehr eine gute Leistung, kassierten aber doch zu Beginn des zweiten Viertels den Ausgleich. Windfeder fälschte den Schuss von Boon unglücklich ins eigene Tor ab. Kurz vor der Pause hatten die Deutschen Glück, dass ein Treffer der Belgier nach Videobeweis zurückgenommen wurde.

Pech: Miltkau an den Pfosten

Nach dem Wechsel ließ Dockier mit einem trockenen Rückhandschuss DHB-Torwart Tobias Walter keine Chance. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Christopher Rühr hatte kurz nach der gegnerischen Führung eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, verpasste das belgische Gehäuse aber knapp. In der 51. Minute hatte die Mannschaft Pech, als Marco Miltkau den Pfosten traf.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel