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Die FIFA steht wegen eines umstritten Medikaments in der Kritik

Der Weltverband FIFA hat den vermeintlich unter Korruptionsverdacht stehenden Canover Watson, als Teil der Audit- und Compliance-Kommission für die Finanzaufsicht zuständig, "vorübergehend und bis auf Weiteres freigestellt" - es gelte aber weiterhin die "Unschuldsvermutung".

Der Vizepräsident der karibischen Fußball-Union CFU war Ende August wegen Verdachts auf Korruption und Geldwäsche vorübergehend festgenommen worden.

"Nach vorläufiger Abklärung des Sachverhaltes und der Vorwürfe der Untersuchungsbehörde von Cayman Island an Watson lässt sich bisher kein Bezug zum Fußball beziehungsweise zu seinen Tätigkeiten im Verbandsfußball feststellen", teilte der Vorsitzende der FIFA Audit- und Compliance-Kommission, Domenico Scala, mit: "Die Untersuchungen werden weiter verfolgt. Watson, für den die Unschuldsvermutung gilt, wurde (...) vorübergehend und bis auf Weiteres freigestellt. Dies ist nicht als allgemeines Vorgehen zu sehen. In solchen/ähnlichen Fällen ist immer eine Einzelfallabwägung vorzunehmen."

Watson ist inzwischen gegen Kaution wieder auf freiem Fuß und hat alle Anschuldigungen gegen ihn zurückgewiesen.

"Zu gegebener Zeit und in einem angemessenen Forum werde ich meine Position genauer darstellen. Derzeit gebe ich keinen Kommentar ab, da die Ermittlungen der Polizei noch nicht abgeschlossen sind", sagte Watson der Zeitung "Cayman Compass".

Bei den über Monate gehenden Untersuchungen auf den Cayman Islands, in deren Zuge Watson festgenommen wurde, geht es um Verträge zum Kartenabrechnungssystem für die öffentlichen Krankenhäuser auf dem Inselstaat.

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