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FIFA: Zweierlei Maß der Disziplinarkommission. Ticketskandal bei Partner Match AG. Pfiffe für Boss Blatter. Reformen, bitte!

Amtsinhaber Joseph S. Blatter kann bei seiner erneuten Kandidatur für das Präsidentenamt der FIFA auf die Stimmen der afrikanischen Nationalverbände zählen.

"Afrika wird Präsident Blatter bei den nächsten Wahlen einstimmig unterstützen", erklärte Generalsekretär Hicham El-Amrani aus Marokko nach mehreren Sitzungen des Kontinentalverbandes CAF in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba.

Blatter hatte zu Monatsbeginn Ambitionen auf seine fünfte Amtszeit an der FIFA-Spitze unterstrichen.

Der 78-Jährige führt den Verband seit 1998, ist aber in den vergangenen Jahren zunehmend umstritten.

Offiziell will Blatter seine auch zuvor schon mehrfach bekräftigte Kandidatur für die Präsidentschafts-Wahlen am 29. Mai 2015 in Zürich bei der bevorstehenden Sitzung der FIFA-Exekutive anmelden.

Als möglicher Gegenkandidat hat sich bislang nur Blatters früherer Mitarbeiter Jerome Champagne in Position gebracht, allerdings gilt der Franzose im Falle einer tatsächlichen Bewerbung als chancenlos.

UEFA-Präsident Michel Platini hatte kürzlich seinen Verzicht auf eine Kandidatur gegen seinen einstigen Mentor Blatter verzichtet.

Ob Europa einen anderen Kandidaten gegen Blatter aufstellt, erscheint derzeit fraglich.

El-Amranis Ankündigung ist für die Delegierten der insgesamt 54 Nationalverbände in Afrika zwar nicht bindend.

Allerdings genießt Blatter auf dem Kontinent besonders auch aufgrund der von ihm vorangetriebenen finanziellen Unterstützung und Entwicklungsprogramme für die afrikanischen Verbände großen Rückhalt.

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