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Die Asienspiele wurden am 19. September eröffnet

Mehrere Fußball-Begegnungen der Asienspiele im südkoreanischen Incheon stehen unter dringendem Manipulationsverdacht.

Die Wettüberwachungsfirma Sportradar registrierte nach eigenen Angaben auffällige Bewegungen, die Organisatoren des Turniers reagierten besorgt.

"Wir nehmen diese Fälle sehr ernst und arbeiten eng mit dem asiatischen Verband AFC und der FIFA zusammen", sagte ein Sprecher des Organisationskomitees der Nachrichtenagentur "AFP".

Andreas Krannich, Geschäftsführer der Sportradar GmbH, hatte zuvor in der Tageszeitung "The New Paper" aus Singapur von den Verdachtsfällen berichtet.

"Wir können sagen, dass wir ernsthaft glauben, dass es bei den Asienspiele manipulierte Begegnungen gab", sagte Krannich.

Welche Teams betroffen sind, sagte er nicht, deutete jedoch an, dass eine Begegnung mit späten Toren in den Fokus geraten ist.

"Beim einem speziellen Spiel des Turniers waren die Wetter auffällig sicher, dass in den letzten Minuten noch ein Tor fällt", sagte Krannich: "Diese Wettbewegungen haben einen Alarm ausgelöst." Von AFC und FIFA gab es zunächst keine Stellungnahme.

An dem Turnier in Incheon nahmen die U23-Mannschaften von 29 asiatischen Ländern teil. Die Gruppenphase endete am Montag, am Donnerstag begann die K.o.-Runde.

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