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Sanel Kuljic absolvierte insgesamt 20 Länderspiele für Österreich

Mit mehrjährigen Haftstrafen ist in Graz der Prozess im größten Wettskandal des österreichischen Fußballs gegen insgesamt zehn Angeklagte zu Ende gegangen.

Der frühere Nationalspieler Sanel Kuljic muss als Hauptbeschuldigter wegen der Manipulation von acht Spielen sowie Erpressung und Nötigung für fünf Jahre hinter Gitter.

Von den drei Jahren Haft gegen den als Kronzeugen aufgetretenen Ex-Profi Dominique Taboga wurden 24 Monate zur Bewährung ausgesetzt. Sechs weitere Angeklagte erhielten Bewährungsstrafen, während zwei weitere Beschuldigte freigesprochen wurden.

Taboga hatte den Skandal Ende 2013 durch eine Selbstanzeige bei der Polizei aufgedeckt. Die Aussagen des früheren Abwehrspielers des Bundesligisten SV Grödig führten zur Verhaftung weiterer Tatbeteiligter, zu denen auch Kuljic gehörte.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 20-malige Nationalspieler Spiele manipuliert sowie Taboga erpresst hat.

Insgesamt standen in Graz 18 Fälle mutmaßlicher Spielmanipulationen zur Verhandlung.

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