vergrößernverkleinern
Chelseas Cesc Fabregas (l.) behielt gegen den FC Arsenal mit Alexis Sanchez die Oberhand

Die Premier League im Fußball-Mutterland England soll mit ihrem künftigen TV-Vertrag die Schallmauer von umgerechnet fünf Milliarden Euro durchbrechen.

Über entsprechende Erwartungen der Liga an die ab 2016 angestrebte Vereinbarung berichteten am Montag mehrere Medien auf der Insel.

Sollten sich die Spekulationen bestätigen, würde die Premier League ihre TV-Einnahmen gegenüber dem laufenden Drei-Jahres-Vertrag nochmals um 1,3 Milliarden Euro steigern.

Der vorausgesagte Anstieg resultiert aus dem Bieter-Wettstreit zwischen den derzeitigen Rechte-Inhabern BSkyB und British Telecom. Den Preis nach oben treiben dürfte außerdem das massive BT-Interesse an einem deutlich größeren Paket als seine derzeit 38 Live-Spiele.

Zum Vergleich: Die Bundesliga-Klubs kassiert durch ihren derzeitigen Vier-Jahres-Vertrag insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro.

Bei durchschnittlich rund 625 Millionen Euro jährlich könnte den deutschen Klubs mithin künftig gegen ihren englischen Rivalen eine Milliarde Euro pro Jahr fehlen.

Der neue TV-Vertrag auf der Insel, der schon bis zu Beginn der kommenden Saison ausgehandelt sein soll, würde die englischen Klubs mit Einnahmen von durchschnittlich über 1,6 Milliarden Euro pro Saison noch stärker um internationale Topspieler buhlen lassen können.

Hier gibt es alles zum internationalen Fußball

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel