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Michael J. Garcia ist seit Juli 2012 Chef der FIFA-Ethikkommission

FIFA-Ermittler Michael J. Garcia hat die mangelnde Transparenz und Organisation rund um seinen Untersuchungsbericht zur den Korruptionsvorwürfen bei der Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar kritisiert.

Zugleich forderte der US-Amerikaner anlässlich einer Konferenz in einem Institut in London die Veröffentlichung des Berichtes.

"Die Untersuchung und Bewertung des Prozesses funktioniert zu größten Teilen ungesehen und ungehört", meinte Garcia, zumal sein Bericht zur Information der Öffentlichkeit und der weitreichenden Kontrolle diene.

Bereits in der vergangenen Woche hatte auch FIFA-Vizepräsident Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien die Offenlegung der Ergebnisse von Garcia gefordert.

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hatte Ende September ungeachtet des weltweit enormen Interesses nach einer Sitzung des Exekutivkomitees eine Veröffentlichung abgelehnt.

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