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Michel Platini ist seit 2007 Präsident der Uefa

Die UEFA ist weiterhin von ihrem Finanzkontrollsystem Financial Fair Play überzeugt.

"Wir haben es geschafft, den Fußball auf den richtigen Weg zurückzubringen", sagte UEFA-Präsident Michel Platini während eines informellen Treffens der EU-Sportminister in Rom.

Die Verluste der Klubs seien innerhalb der vergangenen beiden Jahre um über 50 Prozent auf 800 Millionen Euro gesunken.

"Dank des finanziellen Fair Play konnte also eine Positivspirale in Gang gebracht werden", sagte der Franzose. Das System beruhe "im Wesentlichen auf zwei Grundsätzen: Im Rahmen der eigenen Mittel handeln und bestimmte Grenzen nicht überschreiten".

Allerdings forderte Platini erneut die Unterstützung der Europäischen Union, um die endgültige Rechtssicherheit zu erhalten.

Prominenteste "Finanzsünder" waren in der vergangenen Saison Paris St. Germain und Manchester City, die zu einer Geldstrafe in Höhe von 60 Millionen Euro sowie zu weiteren Sanktionen verurteilt worden waren.

Widerstand kam zudem aus den Reihen der Spielerberater, die argumentierten, das Financial Fair Play verstoße gegen EU-Recht, da die Klubs nicht mehr frei über ihre Transfers entscheiden könnten.

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