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ARSENAL LONDON: Die Zeichen stehen auf Trennung: Lukas Podolski ist mit seiner Reservistenrolle unzufrieden und will Arsenal London verlassen - am besten schon in der Winterpause. "Ich bin Vollblutfußballer, und ich liebe den  Wettkampf. Wenn ich diesen Wettkampf nicht jedes Wochenende habe,  muss eine Veränderung her", sagte er in einem  Interview mit "RTL"

Lukas Podolski vom FC Arsenal denkt immer intensiver über einen Wechsel im Winter nach.

"Ich habe Vertrag bei Arsenal bis 2016, fühle mich in London und mit den Fans sehr wohl. Dennoch werde ich das Gespräch mit dem Trainer und dem Verein suchen, um zu sehen, was für alle Seiten am besten ist. Ich will Fußball spielen und bin nicht der Typ, der sich auf die Bank setzt, bis sein Vertrag ausläuft", sagte der Weltmeister zur "Sportbild".

Bei den "Gunners" kommt Podolski in 14 Pflichtspielen auf fünf Einsätze und stand nur beim Aus im League Cup (gegen Southampton, 1:2) in der Startelf.

Der 29-Jährige fordert mehr Einsätze von Trainer Arsene Wenger und verspricht: "Immer wenn ich die Möglichkeit bekommen habe, über einen längeren Zeitpunkt zu spielen, habe ich das Vertrauen mit Leistung gerechtfertigt."

Der Coach kontert: "Bei mir hat er sich nicht beklagt. Überall, wo er hingeht, alson in jedem großen Verein, wird es einen harten Wettkampf um Spielanteile geben. Damit muss er klarkommen."

Daraufhin kritisiert "Poldi" den seit 1996 tätigen Wenger: "Das ist richtig. Aber man muss auch auf dem Platz die Chance bekommen, sich zu zeigen. Die habe ich momentan nicht."

Aufgrund seiner mangelnden Einsatzzeiten sieht der 120-maliger Nationalspieler seine Chancen im DFB-Team schwinden.

"Auch ich will immer spielen. Doch Spieler, die in ihren Klubs regelmäßig auflaufen, haben aktuell natürlich einen Vorteil", erklärt Podolski: "Wenn du im Verein wenig Spielpraxis bekommst, kannst du nicht erwarten, dass du in der Nationalmannschaft gesetzt bist. Da musst du dich dann reinkämpfen."

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