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Jermaine Jones bestritt 165 Bundesliga-Spieler für Schalke, Frankfurt und Leverkusen

Jermaine Jones wehr sich gegen den Vorwurf, immer noch ein Rüpel zu sein.

Zwar räumt der Ex-Schalker im "kicker"-Interview ein: "Ach, mein Bad-Boy-Image, daran war ich ja selbst schuld", sagt aber auch: "Dass ich älter und ruhiger geworden bin, jetzt Kinder habe, das interessiert irgendwie keinen, auch hier nicht. Ich habe immer gesagt: Amerika hat mir eine neue Chance gegeben. Mit der Nationalelf und der Weltmeiserschaft. Dafür bin ich dankbar."

Jones fügt an: "Ich bin keine Primatdonna."

Als Blaupause für seine Reputation in Deutschland führt er seinen Ex-Klub Schalke 04 an, wo er - mit Unterbrechnung - von 2007 bis 2014 (185 Spiele, 10 Tore) spielte.

"Schalke ist das beste Beispiel. Wenn ich etwas gesagt habe, war es böse. Aber wenn es Kevin-Prince Boateng sagt, dann war es gut. Dabei sind wir eigentlich genau die gleichen Typen."

Aktuell steht Jones bei New England Revolution in der MLS unter Vertrag.

Seit Oktober 2010 ist der ehemalige deutsche A- und Juniorennationalspieler Auswahlspieler der Vereinigten Staaten. Für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klinsmann absolvierte er bislang 47 Spiele (3 Tore) und nahm an der WM 2014 teil.

Zuletzt setzte der ehemalige DFB-Coach den defensiven Mittefeldspieler in der Innenverteidigung ein.

"Er sagte ja, er mache das, um meine Karriere zu verlängern. Aber ich bin topfit", sagt Jones und spricht danach die Ziele der US-Boys an: "Mit dem Gold-Cup un der Copa America wollen wir in den nächsten zwei Jahren noch zwei Titel gewinnen."

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