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Wolfgang Niersbach (r.) im Gespräch

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (63) hat eher zurückhaltend auf die entlastenden Erkenntnisse der Ethikkommission ders FIFA zur doppelten WM-Vergabe an Russland 2018 und Katar 2022 reagiert.

"Wenn Herr Eckert zu dem Schluss kommt, dass es keine nachweisliche Beeinflussung der WM-Vergabe gegeben hat, dann steht weiterhin die mit 14:8 Stimmen getroffene Entscheidung des Exekutivkomitees für Katar", sagte er.

Allerdings blieben "unabhängig von diesem Bericht" weiterhin "die offenen Fragen zum Klima, der Terminierung und den Arbeitsbedingungen in Katar", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Die FIFA-Ethikkommission hatte am Donnerstag mit dem vorläufigem Abschluss ihrer Ermittlungen die Gastgeber der kommenden beiden Endrunden von jeglichen Korruptions-Vorwürfen freigesprochen.

Vor allem die WM 2022 in Katar steht dennoch massiv in der Kritik, weil am Persischen Golf offenbar teils unmenschliche Arbeitsbedingungen herrschen.

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