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Michael Garcia ist seit 2012 Vorsitzender der FIFA-Untersuchungskammer

Am Donnerstag kommt es zum mit Spannung erwarteten Treffen der beiden Kammer-Vorsitzenden der Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA, Hans-Joachim Eckert (München) und Michael J. Garcia (USA).

Dies bestätigte die FIFA am Dienstag auf SID-Anfrage. Nähere Details zum Meeting gab es zunächst nicht.

Es ist das erste persönliche Treffen nach Bekanntgabe des Abschlussberichts von Eckert aufgrund der Untersuchungen von Chefermittler Garcia.

Die beiden Juristen vertreten sehr unterschiedliche Auffassungen bei der Beurteilung der Ermittlungen zu den WM-Vergaben 2018 an Russland und 2022 an Katar.

Am vergangenen Donnerstag hatte Eckert, Vorsitzender der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission, in seinem Bericht erklärt, dass die Ermittlungen keine Beweise für Korruption bei den WM-Vergaben 2018 und 2022 ergeben hätten.

Ethikkommission-Chefermittler Garcia will dies nicht hinnehmen und hat Einspruch angekündigt.

Der Amerikaner sprach von "erheblich unvollständigen und fehlerhaften" Informationen in der 42-seitigen Stellungnahme des Münchner Richters. Der Garcia-Report umfasst insgesamt 430 Seiten.

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