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Die FIFA muss sich mit der Wettbewerbskommission der EU auseinandersetzen
Bonita Mersiades will einen Neuanfang bei der FIFA forcieren © getty

Das Europäische Parlament soll in der FIFA-Krise einen Neuanfang beim Fußball-Weltverband forcieren.

Darauf setzt die australische Whistleblowerin Bonita Mersiades vor einer geplanten Visite bei den Abgeordneten in Straßburg.

"Ich werde im Januar das EU-Parlament besuchen und hoffe, dass sich mit der breiten Unterstützung aller Mitglieder endlich eine Wende erzwingen lässt. Die FIFA ist jedenfalls nicht in der Lage, sich selbst zu reinigen", sagte die frühere PR-Chefin von Australiens WM-Bewerbung für 2022 der "Bild am Sonntag".

Mersiades hatte nach dem Bericht von FIFA-Ethikrichter Hans-Joachim Eckert (München) zum Manipulationsverdacht über den Vergaben der WM-Endrunden 2018 an Russland und 2022 an Katar heftige Kritik an der Zusammenfassung der vorherigen Untersuchungen geübt.

Die von Eckert durch eindeutige Beschreibungen identifizierte Informantin von FIFA-Chefermittler Michael J. Garcia (USA) nannte die vermeintliche Aufklärung aufgrund der undurchsichtigen Umstände "eine große Komödie".

Ihr bevorstehender Besuch im Elsass ist möglicherweise nicht der einzige Kontakt zu Europa-Politikern.

Schon kurz nach Vorlage von Eckerts Bericht hatten EU-Parlamentarier in sozialen Netzwerken Bemühungen um die Einberufung einer FIFA-Reform-Konferenz zu Beginn kommenden Jahres in Brüssel angedeutet.

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