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Thomas Müller (l.) wurde mit Deutschland in Brasilien Weltmeister
Thomas Müller (l.) wurde mit Deutschland in Brasilien Weltmeister © getty

Weltmeister Thomas Müller hätte bei einer erneuten Wahl von Superstar Cristiano Ronaldo zum Weltfußballer wenig Verständnis.

"Die Variante, dass Cristiano Ronaldo den Titel holt, die wäre ja fast schon langweilig. Da sollte man vielleicht auch die Wahl hinterfragen - da könnte man ihm den Titel ja gleich per Post zuschicken", sagte der 25-Jährige von Bayern München bei "Sky".

Für seinen Teamkollegen Manuel Neuer, der neben Ronaldo und Lionel Messi unter den Top drei steht, spreche, "dass er Weltmeister geworden ist und auch sonst überragende Leistungen gezeigt hat", betonte Müller.

Anstatt Messi hätte sich der Nationalspieler bei der Nominierung allerdings auch andere Stars vorstellen können.

"Arjen Robben war zum Beispiel überragend - auch in der deutschen Mannschaft gäbe es da einige Spieler, die es verdient hätten", sagte Müller und fügte an: "Ich habe mich schon einmal dazu geäußert: Die Veranstaltung ist schön - aber diese Einzelwahlen sind mir eher nicht so wichtig. Ich sehe mich als Teamspieler, deshalb zählen diese Wahlen für mich nicht viel."

Umso mehr zählen für ihn Titel mit dem FC Bayern.

Er könne bei der erneuten Dominanz des Rekordmeisters verstehen, "dass der Zuschauer vielleicht gerne einen engeren Kampf um die Spitze hätte. Aber unsere Job ist es nicht, die Liga spannend zu halten", meinte er.

Die Wahrscheinlichkeit, "dass wir Meister werden, die ist schon sehr hoch. Wenn ich sehe, welche Qualität wir wöchentlich auf den Platz bringen, dann führt kein Weg an uns vorbei. Im Fußball passieren viele verrückte Dinge, aber davon gehen wir jetzt mal nicht aus", unterstrich der Offensivspieler.

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