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Javier Aguirre trainiert künftig die japanische Nationalmannschaft
Javier Aguirre steht unter dem Verdacht der Spielmanipulation © getty

Japans Nationaltrainer Javier Aguirre gerät wegen des Verdachts der Spielmanipulation weiter unter Druck.

"Wenn es damals den Verdacht von Spielmanipulationen gegeben hätte, glaube ich nicht, dass wir den Vertrag mit ihm unterschrieben hätten", sagte Kuniya Daini, der Präsident des japanischen Verbandes JFA.

In einem Treffen mit der JFA bestritt der Mexikaner, der sein Amt in Japan im Juli angetreten hatte, die Vorwürfe.

Der 56-Jährige und 28 Spieler müssen sich im kommenden Jahr in Valencia vor Gericht verantworten, nachdem das Erstligaspiel zwischen Saragossa und Levante aus dem Mai 2011 ins Visier der Ermittler geraten war.

Saragossa mit Trainer Aguirre hatte die Partie am letzten Spieltag 2:1 gewonnen und damit den Abstieg vermieden.

Im Fall einer Verurteilung drohen Aguirre bis zu vier Jahre Gefängnis.

Sollte Aguirre früher bei Gericht erscheinen müssen als erwartet (Februar 2015), könnte dies den Auftritt von Titelverteidiger Japan bei der Asienmeisterschaft 2015 (9. bis 31. Januar) erheblich stören.

Mit Mexiko hatte Aguirre bei den Weltmeisterschaften 2002 und 2010 jeweils das Achtelfinale erreicht.

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