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Banner gegen Steven Defour bei Spiel zwischen Standard Lüttich und RSC Anderlecht
Die Fans von Standard Lüttich verzeihen Defour seinen Wechsel zum Erzrivalen Anderlecht offenbar nicht © imago

Steven Defour vom RSC Anderlecht sind im Spiel gegen seinen ehemaligen Verein Standard Lüttich (0:2) die Sicherungen durchgebrannt.

Der Mittelfeld-Spieler wurde mit einer Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen, nachdem er den Ball erzürnt in die Richtung der Auswechselbank des Gegners geschossen hatte.

Grund für den erregten Gemütszustand Defours war ein riesiges Banner, das die Lüttich-Fans vor dem Spiel auf der Tribüne ausgerollt hatten.

Dort war ein maskierter Mann zu sehen, der Defours abgetrennten Kopf in der einen und eine blutige Machete in der anderen Hand hielt. Neben dem Bild waren die Worte "Red or Dead" zu lesen, die auf die roten Trikots von Standard Lüttich anspielten.

Der Verein unterband die Aktion nicht, sondern verbreitete sogar noch via Twitter ein Foto.

Nach dem Platzverweis Defours randalierten die Gästefans und rissen Sitze aus der Verankerung, es gab eine längere Unterbrechung.

Der ehemalige Nationalspieler Marko Marin gab in der zweiten Halbzeit sein Debüt für Anderlecht.

Defour hatte von 2006 bis 2011 für Lüttich gespielt, ehe er zum FC Porto wechselte. Zu Beginn der laufenden Saison wechselte er zu Lüttichs Erzrivalen Anderlecht.

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