vergrößernverkleinern
Joachim Löw ist für eine vierte Wechselmöglichkeit
Joachim Löw ist für eine vierte Wechselmöglichkeit © getty

Bundestrainer Joachim Löw hat sich vor der FIFA-Gala in Zürich für eine vierte Wechselmöglichkeit pro Spiel ausgesprochen.

"Als Trainer würde ich mir das wünschen. Gerade die WM in Brasilien hat gezeigt, dass der Fußball immer schneller und intensiver wird", sagte Löw: "Vor allem wenn es in die Verlängerung geht, wäre ein vierter Wechsel sinnvoll."

Eine vierte Wechselmöglichkeit wird beim Weltverband FIFA derzeit diskutiert. Eine Regeländerung kann aber nur die International Football Association Board (IFAB) beschließen.

Nach dem WM-Titel mit der deutschen Nationalmannschaft hat Löw in Zürich gute Chancen als Welttrainer des Jahres 2014 ausgezeichnet zu werden.

Neben Löw stehen Carlo Ancelotti von Champions-League-Gewinner Real Madrid und Diego Simeone vom spanischen Meister Atletico Madrid unter den Top 3.

Für Löw wäre die Wahl zum Welttrainer ein i-Tüpfelchen.

Doch er bleibt vorsichtig: "Jeder, der hier sitzt, hätte es verdient, diesen Titel zu gewinnen."

Bei der Wahl zum Weltfußballer äußerte sich der 54-Jährige schwärmend zu Manuel Neuer: "Er hat das Torwartspiel geprägt, wie wir es noch nie gesehen haben, in der Spieleröffnung. Von daher hätte er es genau wie die anderen beiden verdient, Weltfußballer zu werden."

Video
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel