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Wilfried Bony trägt Landsmann Boubacar Barry nach dem Sieg beim Afrika Cup 2015
Die Elfenbeinküste ist aktuell Titelträger beim Afrika Cup © Getty Images

Der Afrika-Cup weicht der Winter-Fußball-WM in den Sommer 2023 aus - er wird ausgerechnet in die Regenzeit verlegt.

Jerome Valcke, Generalsekretär des Weltverbandes FIFA, sagte am Dienstag in Katar, das Turnier in Guinea werde im Juni 2023 ausgetragen. Dieser Termin ist unmittelbar nach dem Saisonende der europäischen Top-Ligen und nur sechs Monate nach dem Finale der WM in Katar im November/Dezember 2022.

In Guinea, Gastgeber des Afrika-Cups, beginnt im Juni üblicherweise die Regenzeit.

"Afrika hat freundlicherweise zugestimmt, das Kontinentalturnier nicht im Januar 2023 auszutragen", erklärte Valcke am Mittwoch. "Das Turnier wird in den Juni verlegt, um eine doppelte Abstellung afrikanischer Spieler für die WM und zwei Wochen später für den Afrika-Cup zu verhindern."

Junior Binyam, Sprecher der afrikanischen Konföderation CAF, erklärte im Interview mit der französischen Nachrichtenagentur AFP, der Verband stehe "zu einhundert Prozent" hinter allen Änderungen im Kalender, die WM-bedingt seien.

Eine Terminfindungskommission des Weltverbandes hatte am Dienstag eine Empfehlung für eine WM-Endrunde im November/Dezember 2022 ausgesprochen.

Laut AFP-Informationen soll das WM-Finale einen Tag vor Heiligabend gespielt werden.

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