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Der Präsident des FC Bayern nimmt die FIFA vor einer möglichen Winter-WM in die Pflicht. Rummenigge ewartet die Bereitschaft, finanzielle Schäden zu kompensieren.

Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern fordert bei einer Winter-WM eine Entschädigung von Seiten der FIFA.

"Die heutige Entscheidung der Task Force für die FIFA-WM 2022 in Katar, dass die Endrundenspiele nicht im Sommer 2022 stattfinden können, kommt nicht überraschend, sie hatte sich abgezeichnet", sagt der 59-Jährige in seiner Funktion als Vorsitzender der European Club Association.

"Für die Fußballfamilie stellt die Neuterminierung der FIFA-WM 2022 allerdings eine sehr schwierige und anspruchsvolle Aufgabe dar. Die weltweiten Terminkalender im Jahr 2022/23 müssen darauf abgestimmt werden, es wird eine große Kompromissbereitschaft von allen verlangt", sagte Rummenigge und betont weiter: "Den europäischen Clubs und Ligen kann aber nicht zugemutet werden, allein den Preis für die Verlegung der FIFA-WM 2022 in den Winter zu bezahlen. Wir erwarten ebenso die Bereitschaft, den Schaden für die Clubs zu kompensieren."

Die von der FIFA einberufene Terminfindungskommission hatte sich am Dienstag in Doha auf eine Ausrichtung der Endrunde im Winter verständigt. Die  Entscheidung über den exakten WM-Termin und auch den von der Task Force angedachten "verkürzten Spielplan" wird das Exekutivkomitee der FIFA am 19./20. März fällen.

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