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Andreas Rettig ist neuer Manager des FC St. Pauli
Andreas Rettig legt sein Amt im Juni 2015 nieder © Getty Images

DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig begegnet den Terminproblemen bei der Winter-WM 2022 in Katar mit einem revolutionären Vorschlag.

Angesichts der Verkürzung der WM-Spielzeit von 32 auf 28 Tage sagte Rettig dem kicker: "Ich halte den Wegfall des WM-Achtelfinals für eine gute Option. Wenn statt der beiden Bestplatzierten nur noch der Gruppensieger weiterkäme, könnte direkt das Viertelfinale gespielt werden."

Eine Reduzierung der Teilnehmerzahl sei sportpolitisch schwer umzusetzen.

Doch: "Es kann nicht sein, dass die WM von 32 auf 28 Tage verkürzt wird, die Spieler aber die gleiche Anzahl von Partien absolvieren müssen", sagte Rettig. Die Belastung für die Spitzenspieler würde dadurch erhöht, "und am Ende zahlen die Klubs die Zeche, weil sich nach der WM Verletzungen häufen und die Spieler außer Form sind".

Auch der Confed-Cup 2021 steht für Rettig zur Debatte. "Es wäre unverständlich, ihn genau zwölf Monate vor der WM auszurichten. Unser Ansatz wäre, ihn aufgrund der Temperaturen in einem anderen Land als Katar auszutragen", forderte er.

Im Zuge dieser Terminplan-Umstellung solle "die Klub-WM 2022 ersatzlos entfallen".

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