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Beim Testspiel zwischen Brasilien und Chile geht es hart zur Sache. Besonders Superstar Neymar muss einstecken. Ein Hoffenheimer avanciert zum Matchwinner.

Nach dem 1:0-Sieg in London über Chile hat sich Brasiliens Superstar Neymar heftig über seine Gegenspieler aufgeregt.

"Das war heute nicht Fußball, sondern der richtige Ausdruck für diesen Sport ist UFC", sagte ein sichtlich empörter Neymar. UFC steht für Ultimate Fighting Championsphip. "Was kann ich machen? Nichts. Der Referee ist hier, sieht es nicht und kann nichts machen."

Im Londoner Emirates Stadium, Heimat des FC Arsenal, boten beide Mannschaften eine Begegnung auf nur mäßigem Niveau.

Vor allem in der ersten Halbzeit war das Geschehen von zahlreichen Fouls seitens der Chilenen geprägt - besonders hart einstecken musste Neymar, der aber trotz eines harten Fouls von Gary Medel weiterspielen konnte.

Nationalcoach Carlos Dunga wetterte indes in Richtung Referee Martin Atkinson: "Meine Spieler waren heute nicht sehr geschützt."

Firmino zur Stelle

Brasilien feierte nach dem Debakel im WM-Halbfinale gegen Deutschland (1:7) im achten Spiel den achten Sieg.

Den entscheidenden Treffer für das Team von Trainer Carlos Dunga erzielte der in der 60. Minute eingewechselte Hoffenheimer Bundesliga-Profi Roberto Firmino (73.).

Damit besiegelte der 24-Jährige mit dem zweiten Treffer in seinem vierten Länderspiel den zweiten Sieg der Selecao innerhalb einer Woche, nachdem sie am vergangenen Donnerstag in Paris Frankreich mit 3:1 bezwungen hatte.

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