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FIFA-Präsident Sepp Blatter (r.) wird mit Palästinas Verbandschef Jibril Rajoub über einen Antrag gegen Israel sprechen © Getty Images

Palästinas beabsichtigter Ausschluss-Antrag gegen Israel auf dem Kongress des Fußball-Weltverbandes (29. Mai in Zürich) hat FIFA-Boss Joseph S. Blatter auf den Plan gerufen.

Angaben des palästinensischen Verbandes PFA zufolge trifft sein Präsident Jibril Rajoub den wahlkämpfenden Schweizer am Sitz des Afrika-Verbandes CAF.

Ein Termin für das Meeting wurde nicht genannt. Die FIFA ließ eine Anfrage der französischen Nachrichtenagentur AFP zur Bestätigung der Zusammenkunft am Samstag allerdings zunächst noch unbeantwortet.

Blatters Ziel dürfte ein Verzicht Palästinas auf seinen Antrag sein. Bereits seit längerer Zeit bemüht sich die FIFA um Vermittlung in den politisch schwer belasteten Beziehungen zwischen den Nachbarverbänden im Nahen Osten.

Palästina, das trotz fehlender kompletter Anerkennung durch die Vereinten Nationen (UNO) seit 1998 FIFA-Mitglied ist, würde für den Fall einer Abstimmung über seinen Antrag auf dem Kongress eine Zweidrittel-Mehrheit benötigen.

Aufgrund Israels Politik in den Palästinenser-Gebieten fordert der PFA schon seit geraumer Zeit Sanktionen durch die FIFA.

Die Palästinenser beklagen, dass Israel Reisen von Mannschaften und Delegationen ebenso be- und verhindert wie die Auslieferung von Ausrüstungen, Baumaßnahmen für Fußball-Plätze und außerdem Vereine aus den Siedlungen in der besetzten West Bank an seinen nationalen Wettbewerben teilnehmen lässt.

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