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Michel Platini (links) ist von allen seinen Ämtern zurückgetreten
UEFA-Präsident Michel Platini (l.) spricht mit Generalsekretär Gianni Infantino © Getty Images

Die UEFA beschließt, den am Freitag beginnenden FIFA-Kongress nicht zu boykottieren. Europas Verbände wollen Amtsinhaber Blatter die Wiederwahl auf anderem Weg erschweren.

Die UEFA verzichtet auf einen Boykott des Kongresses des Weltverbandes FIFA am Freitag in Zürich. Dies sagte der ehemalige Präsidentschaftskandidat Michael van Praag aus den Niederlanden am Donnerstag.

"Wir sind mehrheitlich und eindeutig für den Wechsel an der FIFA-Spitze und werden dafür am Freitag beim Kongress auch ein Stück weit kämpfen", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in seiner Funktion als Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees.

"Die UEFA nimmt teil und wird auch wählen. Es ist eine geheime Wahl", sagte er weiter.

Die UEFA lehnt jedoch angesichts des neuerlichen Skandals jegliche Unterstützung für Amtsinhaber Joseph S. Blatter ab, der in seine fünfte Amtszeit gewählt werden will.

Gegenkandidat von Blatter ist der jordanische Prinz Ali bin Al Hussein. Dieser kann sich der Unterstützung der Delegierten der UEFA-Mitgliedsverbände weitgehend sicher sein.

Insgesamt stimmen am Freitag 209 FIFA-Mitglieder ab, der Sieger braucht ab dem zweiten Wahlgang die einfache Mehrheit.

Der DFB kündigte an, ebenfalls für den Jordanier stimmen zu wollen.

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