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Kevin-Prince Boateng verließ gegen Pro Patria vorzeitig das Spielfeld
Kevin-Prince Boateng verließ gegen Pro Patria vorzeitig das Spielfeld © Getty Images

Sechs Fans des italienischen Fußball-Viertligisten Pro Patria sind vom Vorwurf des Rassismus gegenüber dem frühren Schalker Profi Kevin-Prince Boateng freigesprochen worden.

Ein Gericht in Mailand kippte in zweiter Instanz ein Urteil, nach dem die Anhänger Haftstrafen zwischen 40 Tagen und zwei Monaten erhalten hatten.

Die Rufe des Fans seien nicht rassistisch motiviert gewesen, begründete die Kammer ihren Urteilsspruch.

Am 3. Januar 2013 hatten Fans des Viertliga-Klubs während eines Freundschaftsspiels gegen den AC Mailand Boateng so lange provoziert, bis der Ghanaer in der 26. Minute entnervt den Platz verließ und seine Teamkollegen ihm anschließend folgten.

Für seine Reaktion hatte Boateng weltweit Zuspruch erhalten.

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