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Karte der Fußball-Verbände aller Kontinente
So verteilen sich die Stimmen innerhalb der FIFA © SPORT1

Alle 209 Mitgliedsverbände der FIFA werden am Freitag ihren Präsidenten wählen. Der aktuelle FIFA-Präsident Sepp Blatter tritt dann gegen Herausforderer Prinz Ali bin Al Hussein an. Trotz des FIFA-Skandals geht Blatter als klarer Favorit ins Rennen. SPORT1 gibt vor der Wahl einen Überblick, wie die Verbände voraussichtlich abstimmen werden.

Europa: 53 Stimmen

Europa steht fast geschlossen auf der Seite von Prinz Ali bin Al Hussein. UEFA-Präsident Michel Platini vermutet, dass 45 oder 46 Stimmen an den Jordanier gehen. Russland und Spanien werden aber wohl für Blatter abstimmen. John Delaney, der Vorsitzende des irischen Verbands, befürchtet außerdem, dass nicht alle ihre Stimmen abgeben werden.

Nord- und Zentralamerika: 35 Stimmen

Der Fußball-Verband für Nord- und Zentralamerika sowie der Karibik (CONCACAF) gewann unter Blatters Führung an Macht. So kommt Blatters ehemaliger Vize-Präsident Jack Warner aus Trinidad and Tobago. Blatter wird daher die meisten Stimmen aus Nord- und Zentralamerika bekommen. Lediglich die USA und Kanada haben die Seite gewechselt und wollen für Prinz Ali voten.

Südamerika: 10 Stimmen

Die Südamerikaner haben trotz der großen Fußball-Nationen Brasilien und Argentinien nur sehr wenige Stimmen zur Verfügung. Die Mehrzahl wird wahrscheinlich für Blatter votieren.

Afrika: 54 Stimmen

Die afrikanische Fußball-Konföderation CAF unterstützt weiterhin Amtsinhaber Blatter. "Die CAF ist gegen eine Verlegung des Kongresses und der Wahl am 29. Mai. Bei einem Treffen am Mittwoch hat die CAF Sepp Blatter erneut ihre Unterstützung versichert", heißt es in einer Mitteilung des CAF.

Asien: 46 Stimmen

Auch Asiens Konföderation AFC hält Blatter weiter die Treue. "Wir bestätigen unsere auf dem AFC-Kongress 2014 getroffene Entscheidung, Joseph S. Blatter zu unterstützen" teilte der Kontinentalverband auf seiner Internetseite mit. Lediglich Australien will nicht für Blatter stimmen.

Ozeanien: 11 Stimmen

Neuseeland hat den Kurs gewechselt und steht nun auf der Seite des Herausforderers. Die restlichen zehn Nationen halten aber wohl weiterhin zu Blatter.

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