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Die FIFA steht seit einigen Tagen mehr in der Kritik denn je © Getty Images

Zwei britische Bankhäuser haben im Zuge des Korruptionsskandals um Funktionäre des Fußball-Weltverbandes FIFA interne Untersuchungen von Geldflüssen eingeleitet.

Die Barclays-Bank bestätigte der französischen Nachrichtenagentur "AFP" ebenso Überprüfungen von Kontenbewegungen wie zuvor schon das "Standard Chartered"-Geldhaus in einer offiziellen Mitteilung.

Beide Geldinstitute und auch die Londoner HSBC-Bank waren nach der von Festnahme von Fußball-Funktionären in Zürich in der Anklage der federführenden US-Ermittlungsbehörden als genutzte Banken genannt worden.

Über die Häuser sollen illegale Gelder auf Konten der beschuldigten Personen geflossen sein. Die HSBC hat die Situation noch nicht kommentiert.

Am vergangenen Freitag hat die britische Anti-Korruptions-Einheit "Serious Fraud Office" als dritte Strafverfolgungsbehörde Ermittlungen gegen hochrangige Fußball-Funktionäre mit Verbindungen zur FIFA aufgenommen.

Außer in den USA und auf der Insel untersuchen auch Fahnder im FIFA-Stammland Schweiz finanzielle Transaktionen beim Weltverband auf Unregelmäßigkeiten hin.

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