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Chuck Blazer war von 1996 bis 2013 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees
Chuck Blazer war von 1996 bis 2013 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees © Getty Images

Das ehemalige Mitglied der FIFA-Exekutive gibt gegenüber der US-Justiz zu, für seine Stimme bei der Vergabe der beiden Turniere Geld bekommen haben.

Die Bestechungs-Krise im Weltverband FIFA zieht immer weitere Kreise.

Der ehemalige Funktionär Chuck Blazer hat den US-Behörden als "Whistleblower" gestanden, dass er und andere Funktionäre Bestechungsgelder für ihre Stimme bei der WM 1998 und 2010 angenommen haben. Das geht aus dem Vernehmungsprotokoll der US-Behörden hervor.

Die Endrunde vor 17 Jahren in Frankreich war bisher noch nicht in Verdacht geraten. Aus der Anklageschrift geht hervor, dass Blazer und andere Verantwortliche von Bewerber Marokko bestochen worden sein sollen. Dennoch siegte am Ende Frankreich und durfte die WM ausrichten.

Auch für die Übertragungsrechte des Gold Cups in den Jahren 1996, 1998, 2000, 2002 und 2003 seien Schmiergelder geflossen, sagte Blazer in der Vernehmung.

Der 70-jährige Amerikaner war über viele Jahre Generalsekretär der CONCACAF, des Verbandes für Nord- und Zentralamerika sowie der Karibik, und von 1996 bis 2013 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees.

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