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Eduardo Vargas trifft gegen Peru doppelt für Chile und schießt so seine Mannschaft ins Endspiel der Copa America. Für Peru vergibt ein Bundesliga-Profi zwei Großchancen.

Dank Doppel-Torschütze Eduardo Vargas ist Chile erstmals seit 28 Jahren wieder ins Endspiel der Copa America eingezogen und darf nach dem 2:1 (1:0) im Halbfinale gegen Peru weiter vom ersten Titel bei der südamerikanischen Kontinentalmeisterschaft träumen.

Vor 45.651 Fans im Estadio Nacional von Santiago de Chile erwies Bundesliga-Profi Carlos Zambrano mit seinem Platzverweis in der 20. Minute Peru einen Bärendienst. Er traf Gegenspieler Charles Aranguiz in einer unkontrollierten Aktion mit dem hohen Bein im Rücken.

Die numerische Überlegenheit nutzte Vargas in der 42. Minute aus abseitsverdächtiger Position zur Führung.

Nach einem Eigentor von Gary Medel (60.) war es erneut der Stürmer von Italiens Erstligist SSC Neapel, der mit einem Schuss aus rund 30 Metern (64.) für die Entscheidung sorgte.

Bei Peru vergab der Schalker Jefferson Farfan gleich zwei hochkarätige Chancen, köpfte einen Ball in der 9. Minute an den Pfosten und scheiterte in der 54. Minute erneut mit einem Kopfball an Chiles Torhüter Claudio Bravo.

Chile trat ohne den nach seiner "Handgreiflichkeit" gegen Uruguay gesperrten Mainzer Gonzalo Jara an, aber mit dem Hamburger Marcelo Diaz und dem Hannoveraner Miiko Albornoz, die beide zur Pause ausgewechselt wurden.

Der Finalgegner Chiles am Samstag wird in der Nacht zum Mittwoch zwischen Argentinien und Paraguay ermittelt (ab 1.30 Uhr LIVETICKER).

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