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Sepp Blatter (l.) mit Südafrikas Präsident Jacob Zuma
Sepp Blatter (l.) mit Südafrikas Präsident Jacob Zuma © Getty Images

Die Anschuldigungen gegen die FIFA werden immer ungeheuerlicher.

Laut des ehemaligen Exekutivkomitee-Mitglieds Ismail Bhamjee (von 1998 bis 2006) hätte die WM-Endrunde 2010 nicht in Südafrika, sondern in Marokko stattfinden müssen.

Bei der Abstimmung über die Vergabe sei angeblich Marokko der Sieger gewesen.

Die Aussagen des Funktionärs aus Botswana hat die britische Zeitung Sunday Times auf Band.

"Nachdem ich mit allen darüber gesprochen habe, wo die Stimmen hingegangen sind, und es waren alle, haben wir herausgefunden, dass Marokko mit zwei Stimmen gewonnen hat", sagte Bhamjee demnach. Seine Kollegen könnten aber auch gelogen haben.

Die Vergabe wird von schweren Korruptionsvorwürfen begleitet.

Im Zuge der US-Ermittlungen wurde bekannt, dass offensichtlich sowohl Marokko als auch Südafrika versucht haben, die Exko-Mitglieder zu bestechen. Südafrika holte sich die WM bei Abstimmung im Mai 2004 mit 14:10 Stimmen.

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