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Die FIFA-Zentrale in Zürich
Nächste schlechte Nachricht für die FIFA © Getty Images

Der Fußball-Weltverband FIFA verliert im Zuge des jüngsten Korruptionsskandals einen prestigereichen Partner.

Am Montag kündigte das Nobel-Friedenszentrum (NPC) in Oslo das Ende der 2012 gemeinsam ins Leben gerufenen Initiative "Handschlag für den Frieden" an.

Der Aufsichtsrat habe das Management damit beauftragt, die Kooperation mit der FIFA zu beenden, sobald die Umstände es zuließen. Das NPC untersteht dem Komitee zur Vergabe des Friedensnobelpreises.

Die Weltverband reagierte "enttäuscht. Die FIFA akzeptiert diese einseitige Herangehensweise an eine gemeinsame Initiative", teilte die FIFA mit. NPC-Chef Bente Erichsen habe in einem Telefonat mit FIFA-Präsident Joseph S. Blatter verdeutlicht, dass er an die Initiative glaube und auf ihre fortdauernde Umsetzung im Fußball durch die FIFA hoffe.

Im Vorfeld des FIFA-Kongresses Ende Mai hatte die Festnahme von sieben hochrangigen Funktionären, darunter zwei Vize-Präsidenten des Exekutivkomitees, für großes Aufsehen gesorgt.

Die Festnahmen resultierten aus Ermittlungen des FBI wegen des Verdachts der Korruption. Präsident Joseph S. Blatter hatte sich auf dem Kongress in Zürich trotz heftiger internationaler Kritik in seine fünfte Amtszeit seit 1998 wählen lassen.

Keine 100 Stunden kündigte der ehemalige FIFA-Generalsekretär dann überraschend seinen Rücktritt an.

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