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Trainer James Kwesi Appiah (M.) verdiente bei der WM nicht mehr als der Zeugwart
Trainer James Kwesi Appiah (M.) verdiente bei der WM nicht mehr als der Zeugwart © Getty Images

Ein Bericht deckt die kuriose Prämienpolitik Ghanas bei der WM auf. Der Zeugwart bekam genauso viel wie Spieler und Trainer. Der Trommler verdiente aber schlechter.

Ghanas Nationalmannschaft hat sich bei der WM 2014 offenbar den teuersten Zeugwart des Turniers geleistet.

In einem 396-seitigen Bericht über das Erstrundenaus Ghanas in Brasilien werden die Prämien, die der Verband auszahlte genau aufgelistet.

Kurios: Zeugwart Ismail Hamidu erhielt genau wie jeder Spieler, der Teamarzt und Trainer James Kwesi Appiah 100.000 Dollar.

Bei einem anderen Mitglied der Delegation zeigte sich der Verband allerdings nicht ganz so spendabel: Der offizielle Trommler des Teams erhielt nur eine Zuwendung von 5.263 Dollar.

Überhaupt kommt der Bericht zu dem Schluss, dass die Prämienpolitik des Verbandes ein Grund für das frühe Scheitern des deutschen Gruppengegners war.

Zum einen habe die garantierte Zahlung von 100.000 Dollar der Motivation geschadet.

Andererseits habe es Spannungen gegeben, weil die Spieler darauf bestanden hätten, die Summe in bar ausgezahlt zu bekommen.

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