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Jürgen Klinsmann führte das DFB-Team 2006 zu WM-Bronze.
Jürgen Klinsmann führte das DFB-Team 2006 zu WM-Bronze. © Getty Images

US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann befürchtet im FIFA-Skandal weitere erschütternden Enthüllungen.

"Eines weiß ich ganz sicher: Wenn die amerikanischen Behörden eine Beweislage haben, dann ziehen sie das durch, dann wird noch einiges kommen", sagte der frühere Bundestrainer am Dienstag in Köln zur tiefen Krise im Fußball-Weltverband.

"Die ganze Welt wünscht sich, dass bei der FIFA sauber gemacht wird, und dass die, die nachkommen, es nachhaltig anders machen", sagte Klinsmann: "Aus amerikanischer Sicht ist eine Tatsache sehr wichtig: Was unsere Justizbehörden machen, ist komplett losgelöst von dem, was wir machen. Wir haben überhaupt keine Informationen darüber, was bei der CONCACAF (Kontinentalverband für Nord- und Zentralamerika sowie die Karibik, d. Red.) passiert."

Im kommenden Monat beginnt der Gold Cup des Dachverbands, "und die Führungsriege ist quasi aufgelöst", sagte Klinsmann: "Wir waren genau so geschockt wie der Rest der Welt."

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