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Karl Oyston ist der Vorstandsvorsitzende des Blackpool FC
Karl Oyston (l.) wurde von der Polizei befragt © Imago

Karl Oyston sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt.

Der Vorstandsvorsitzende des englischen Drittligisten Blackpool FC ist nach einer Auseinandersetzung mit einem Fan von der Polizei befragt worden, weil er diesen mit einer Schrotflinte bedroht haben soll.

Wie die englische Tageszeitung Daily Mail berichtet, soll es am vergangenen Donnerstag vor dem Stadiongelände des Klubs zu dem Zwischenfall gekommen sein.

Nach Angaben des Fans, der mit Oyston in den Streit verwickelt gewesen sein will, habe der Blackpool-Chef ihn erst verbal attackiert und dann eine Feuerwaffe aus seinem Wagen geholt und ihn damit bedroht.

Die Polizei bestätigte erste Ermittlungen zu dem Vorfall, ein kriminelles Vergehen habe man aber noch nicht feststellen können.

Der Fan schilderte die Szene folgendermaßen: "Ich habe mich umgeschaut und er hat mit einer schwarzen Schrotflinte gewunken. Als ich zu meinem Wagen zurücklief, war er etwa 15 Meter entfernt. Ich bin davongerast und habe es der Polizei gemeldet."

Der Anhänger des Drittligisten gab an, dass er auf Geheiß eines Freundes, der von Blackpool verklagt wird, in der Geschäftsstelle des Klubs vorstellig geworden war. Auf seinem Weg aus dem Gebäude sei er dann auf Oyston getroffen, der gerade aus seinem Auto gestiegen sein soll.

"Er (Oyston, Anm.) stieg aus und hat mich sofort beschimpft. Er sagte mir, dass ich von seinem verdammten Land verschwinden soll", erklärte Reid.

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