vergrößernverkleinern
Souza und Fred
Mittelfeldspieler Fred (r.) von Schachtjor Donezk steht unter Dopingverdacht © Getty Images

Der brasilianische Verband bestätigt Freds positive Dopingprobe bei der Copa America. Auch Freds Verein Schachtjor Donezk droht jetzt Ungemach durch die UEFA.

Der brasilianische Nationalspieler Fred ist während der Copa America im Juni positiv auf Doping getestet worden.

Das bestätigte Brasiliens Fußball-Verband CBF am Freitag. Bei dem 22-Jährigen vom ukrainischen Erstligisten Schachtjor Donezk wurde das harntreibende Diuretikum Hydrochlorothiazid nachgewiesen.

Diuretika haben zwar keine direkte leistungssteigernde Wirkung, können aber zur Maskierung von Doping-Substanzen benutzt werden. Nach Angaben der brasilianischen Mannschaftsärzte wurde die Substanz von der medizinischen Abteilung bei dem Turnier in Chile nicht verwendet.

Fred hatte zuletzt in einem Statement die Einnahme von Dopingmitteln bestritten. "Ich habe niemals eine illegale Substanz zu mir genommen. Ich bin von meiner Unschuld überzeugt", sagte der Offensivspieler.

Fener legt Protest ein

Der türkische Erstligist Fenerbahce Istanbul legte am Freitag Protest gegen die Wertung des Hinspiels in der Champions-League-Qualifikation gegen Donezk (0:0) ein, bei der Fred zum Einsatz gekommen war. Das berichtet die BBC. Demnach hat die UEFA bereits eine Untersuchung eingeleitet.

Schachtjor-Trainer Mircea Lucescu setzte Fred gegen Fenerbahce von Beginn an ein und wechselte ihn kurz vor Schluss aus. Die UEFA hatte Lucescus Team empfohlen, auf einen Einsatz Freds zu verzichten. "Aber wir haben niemals ein offizielles Statement dazu erhalten, es war nur eine mündliche Empfehlung", sagte Lucescu.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel