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Joseph S. Blatter hält an seinen Comeback-Plänen fest
Joseph S. Blatter wird seinen Posten als FIFA-Präsident demnächst abgeben - oder auch nicht © Getty Images

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter ist sich ungeachtet der großen Krise des Fußball-Weltverbandes keiner Schuld bewusst und setzt sich gegen seine Kritiker zu Wehr.

"Wer mir vorwirft, ich sei korrupt, muss es mir erst einmal beweisen. Das kann aber niemand, weil ich nicht korrupt bin", sagte der 79-Jährige im Interview mit dem Magazin Bunte und fügte an: "Wenn man sagt, der Blatter ist korrupt, weil die FIFA korrupt ist, kann ich nur den Kopf schütteln. Alle, die so etwas ohne Beweise behaupten, sollte man einsperren."

Jeder Mensch habe irgendwo ein kleines, verborgenes Gärtchen.

"Aber das hat bei mir mit dem Fußball gar nichts zu tun", meinte Blatter, "sondern ist auf mein Privatleben beschränkt."

Als unkritisch sieht sich der Schweizer keineswegs: "Korrekte und aufbauende Kritik nehme ich gern an. Auch als Mittel zum Nachdenken, etwas anders machen zu können", sagte Blatter.

Der Topfunktionär zieht auch immer wieder Kraft aus seinem Glauben.

"Ich bete auch." Zudem besitze er ein goldenes Kreuz, das von Papst Franziskus gesegnet wurde. Er glaube daran, einmal in den Himmel zu kommen. "Die Hölle gibt es nicht. Da bin ich mit dem Papst uneinig", betonte Blatter. 

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