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Liga-Präsident Reinhard Rauball hat alle Nachfolge-Kandidaten von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter aufgefordert, endlich klar Stellung zu beziehen.

Es sei nun "unumgänglich, dass sich potenzielle Nachfolger für das Amt des FIFA-Präsidenten unter Verzicht auf Taktiererei eindeutig und zeitnah bekennen. Das gilt auch für Michel Platini", sagte Rauball am Dienstag.

Die FIFA-Exekutive hat nach wochenlangem Hin und Her für den 26. Februar 2016 Neuwahlen für das Amt des FIFA-Präsidenten terminiert.

Als Favorit für die Nachfolge von Blatter (79) gilt UEFA-Präsident Platini.

Der 60 Jahre alte Franzose hat sich bisher aber um eine klare Positionierung gedrückt.

Blatter hatte am Montag zudem angekündigt, dass eine Task Force die dringend benötigten Reformen einleiten soll.

Für Rauball ist aber "schwer verständlich, wer eigentlich innerhalb der FIFA den Reformprozess steuern soll - die Ethik-Kommission, die Compliance-Kommission, die neue Task Force, das Exekutivkomitee oder der Präsident selbst?", sagte der 68-Jährige.

Entscheidend sei nun, so Rauball weiter, "dass die FIFA grundlegend neue und transparente Strukturen erhält, um wieder Glaubwürdigkeit und damit Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu gewinnen.

Unverzichtbar ist in diesem Zusammenhang auch eine konsequente Kooperation mit den Ermittlungsbehörden." DFB-Präsident Wolfgang Niersbach habe in den vergangenen Monaten schon "mit großem Einsatz für einen Neuanfang gekämpft.

Diesen Weg gilt es, trotz aller Widerstände mit Beharrlichkeit weiterzugehen."

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