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Mesut Özil wechselte 2013 von Real Madrid zum FC Arsenal
Mesut Özil wechselte 2013 von Real Madrid zum FC Arsenal © Getty Images

München - Mesut Özil findet es folgerichtig, dass die Bundesliga-Stars in England immer begehrter werden. Bei SPORT1 sieht er mehrere Punkte, in denen Deutschland aufholt.

Nationalmannschafts-Regisseur Mesut Özil findet es folgerichtig, dass Bundesliga-Spieler wie Bastian Schweinsteiger in England immer begehrter werden.

"Der Spielstil und das Tempo in der Bundesliga ist in den letzten Jahren deutlich schneller geworden, ähnlich, wie es in England ist", sagt der Mittelfeldspieler des FC Arsenal bei SPORT1: "Deshalb sind die deutschen Spieler besonders beliebt, denke ich, da sie nicht lange brauchen, um sich in England einzugewöhnen, während sie gleichzeitig frischen Wind in die Teams bringen."

Die Klubs aus England haben in diesem Transfer-Sommer bereits rund 100 Millionen Euro in Neuzugänge aus der Bundesliga investiert: Manchester United gab 21 Millionen für Schweinsteiger, der FC Liverpool etwa 41 Millionen Euro für Roberto Firmino von 1899 Hoffenheim aus.

Özil will um Titel mitspielen

Özil ist allerdings wie Schweinsteiger der Meinung, dass die Premier League weiterhin stärker ist als die Bundesliga. "In der besten Liga der Welt zu spielen, ist eine große Herausforderung für mich", hatte Schweinsteiger bei seiner ersten Pressekonferenz bei United gesagt.

Was seine eigenen Saisonziele angeht, sagt Özil: "Für mich ist es am allerwichtigsten, dass ich gesund bleibe."

Mit Arsenal hofft er, "dass wir dieses Jahr im Kampf um die Meisterschaft vorne dabei sein werden, und dass wir in der Champions League weiterkommen. Mit der Nationalmannschaft wünschen wir uns sehr, dass wir die hohen Erwartungen erfüllen können, was nach der erfolgreichen WM vielleicht schwierig sein könnte."

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