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Mario Gomez sagt, ein Wechsel zurück in die Bundesliga sei trotz Angeboten aus Deutschland keine Option gewesen. Bei Besiktas Istanbul will er sich für die EM empfehlen.

Mario Gomez hat sich gegen eine Rückkehr in die Bundesliga entschieden.

Der frühere Nationalstürmer berichtete in der Bild am Sonntag, er habe vor seinem Wechel vom AC Florenz in die Türkei zu Besiktas Istanbul Angebote "auch aus England und Deutschland" gehabt.

"Ich liebe Bayern und Stuttgart"

Gomez erklärte aber: "Es war für mich aber eher keine Option, jetzt in die Bundesliga zurückzukehren. Ich liebe Bayern München und den VfB Stuttgart, meine beiden Ex-Vereine. Mit beiden habe ich unglaublich schöne Momente erlebt, sodass meine Vorstellungskraft, für einen anderen Bundesligisten aufzulaufen, aktuell nicht wirklich groß ist."

Bei seinem neuen Klub will sich der 30-Jährige nun für die EM 2016 in Frankreich empfehlen: "Die EM im nächsten Jahr ist ein großes Ziel, und ich traue mir natürlich auch zu, dieses Ziel zu erreichen. Ich brauchte einfach im Hinblick auf die EM jetzt einen Schnitt", erklärte er seinen Wechsel in die Süper Lig.

Gomez will ab jetzt seine Leistungen auf dem Platz sprechen lassen: "Ich werde aber jetzt nicht ständig darüber reden. Die nächsten Monate werden zeigen, in welche Richtung es geht", sagte er.

"Von außen betrachtet ein Rückschritt"

Verständnis hat der frühere Stuttgarter und Münchner Stürmer dafür, dass Kritiker ihm vorwerfen, der Wechsel in die Türkei sei ein Rückschritt.

"Ich weiß natürlich, dass die türkische Liga nicht das Niveau der Bundesliga, der italienischen, spanischen oder englischen Liga hat", erklärte er: "Wenn man das von außen betrachtet, ist es natürlich ein Rückschritt von Bayern München zu Florenz, und dann von dort in die türkische Liga zu gehen. Jeder hat das Recht, darüber zu sagen, was er möchte. Ich stehe zu 100 Prozent hinter dieser Entscheidung und habe sie ganz bewusst so getroffen."

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