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Mit dem Gewinn des Supercups und Titel 25 ziehen Lionel Messi und Andres Iniesta mit einer andere Barca-Legende gleich. Das Sextuple bleibt möglich.

Irgendwann, als die Siegerehrung beendet war, stand Lionel Messi mit der Medaille um den Hals auf dem Platz und schlug die Hände vor sein Gesicht.

Gerührt war er, der Ausnahmefußballer. Überwältigt, wohl auch vom eigenen Erfolg.

Denn es ist noch immer nicht so, dass sich Messi an seine Titel gewöhnt, sie als selbstverständlich erachtet.

Auch über den Gewinn des europäischen Supercups konnte sich der Ausnahmefußballer freuen wie über seinen ersten Titel.

"Das Beste ist, so viele Titel wie möglich zu gewinnen. Für uns ist diese Trophäe sehr wertvoll", sagte Messi nach dem 5:4 des FC Barcelona nach Verlängerung gegen den nationalen Rivalen FC Sevilla.

Mit zwei blitzsauberen Freistoßtoren hatte der 28 Jahre alte Argentinier selbst maßgeblichen Anteil am Erfolg.

Von der Marca wurde er als "magischer Double-König" gefeiert.

Mit Xavi gleichgezogen

Für Messi und Teamkollege Andres Iniesta war es bereits der 25. Titel mit Barca.

Wieder einmal hat Messi damit ein Kapitel Vereinsgeschichte geschrieben, schloss zum bislang alleinigen Rekordhalter Xavi auf, der die Katalanen im Sommer Richtung Katar verlassen hatte.

Messi und Iniesta haben nun zweimal die Klub-WM gewonnen, viermal die Champions League, siebenmal die Meisterschaft, dreimal den spanischen Pokal, sechsmal den nationalen und dreimal den europäischen Supercup.

Nun gegen Athletic Bilbao

"Das ist ein toller Start in die Saison", sagte Messi, der in Tiflis zum "Man of the Match" gewählt wurde, gewohnt bescheiden.

Der Weg zum sogenannten "Sextuple" - wie 2009 unter Pep Guardiola - ist bereitet.

Der nächste Schritt soll prompt folgen: Am Freitag und Montag trifft Barcelona im Kampf um den spanischen Supercup auf Athletic Bilbao.

Titel Nummer 26 ist für Messi und Iniesta greifbar nahe.

 

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