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FBL-SWITZERLAND-BRAZIL-FIFA-CORRUPTION
Der ehemalige brasilianische Nationalspieler Zico wird selbst von seinem Heimatverband noch nicht unterstützt © Getty Images

Brasiliens Fußball-Idol Zico hat noch nicht die nötige Unterstützung hinter sich versammelt, um als Kandidat bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten anzutreten. Dies teilte der 62-Jährige, der im Juni seine Kandidatur abgekündigt hatte, am Donnerstag mit. 

Um für die Nachfolge von Joseph S. Blatter zu kandidieren benötigt Zico die Unterstützung aus fünf Ländern. Bisher sicherte nur Brasiliens Fußball-Verband CBF Unterstützung zu. Doch selbst das scheint nicht mehr der Fall zu sein.

"Ich habe noch keinen Unterstützer-Brief bekommen. Sie sagen mir: 'Bringe uns Unterstützer-Briefe von vier weiteren Verbänden und wir werden hinter dir stehen'", sagte Zico Reportern in Zürich. Der amerikanische und der japanische Verband hätten ihm nach einem Treffen keine Garantie gegeben, ihn zu unterstützen.

Als mögliche Erben Blatters haben sich neben Zico UEFA-Präsident Michel Platini (Frankreich), der südkoreanische Unternehmer Chung Mong-Joon und der ehemalige Blatter-Herausforderer Prinz Ali bin Al Hussein (Jordanien) in Stellung gebracht.

Interesse signalisierten auch schon Liberias Verbandschef Musa Bility, David Nakhiod aus Trinidad und Tobago sowie der Nigerianer Segun Odegbami.

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