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Die Spielervereinigung FIFPro gab die Studie in Auftrag
Die Spielergewerkschaft FIFPro plant eine Beschwerde bei der EU-Kommission © Getty Images

Die Spielergewerkschaft FIFPro reicht Beschwerde gegen das geltende Transfersystem ein. Fußballprofis hätten nicht die gleichen Rechte wie andere Arbeitnehmer.

Die internationale Spielergewerkschaft FIFPro will eine grundlegende Änderung des aktuellen Transfersystems im Fußball erwirken hat zu diesem Zweck eine Beschwerde bei der EU-Kommission in Brüssel eingereicht.

Ein Erfolg einer möglicherweise folgenden Klage hätte weitreichende Auswirkungen.

"Das bisherige Transfersystem ist illegal", sagte FIFPro-Generalsekretär Theo van Seggelen am Freitag: "Es gibt keinen fairen Wettbewerb mehr, das System schadet extrem den Interessen der Spieler. Wir haben die Pflicht, dass die Verträge der Spieler gesichert und eingehalten werden. Alle müssen die gleichen Chancen haben."

FIFPro-Präsident Philippe Piat kritisiert im Einzelnen die ungleichmäßig verteilten Möglichkeiten von Klubs und Spielern, Verträge einseitig zu beenden. Fußballprofis genießen demnach gegenüber ihren Arbeitgebern nicht die gleichen Rechte wie Arbeitnehmer in anderen Branchen.

Vor Gericht will die FIFPro beispielsweise erkämpfen, dass bei Transfers während der Vertragslaufzeit im Sinne der freien Arbeitsplatzwahl keine Ablösesumme bezahlt werden muss.

Zudem moniert die Gewerkschaft, dass der Weltverband FIFA und die unter ihm organisierten Verbände als Kartell operierten.

Die FIFA habe eine Monopolstellung, die Klubs und Verbände würden ihre marktbeherrschende Stellung missbrauchen und damit gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen. Das Geld würde nur noch zwischen den großen Klubs fließen, kleine Vereine hätten so keine Chance mehr.

"Es gibt keine finanzielle Solidarität. Das Geld zirkuliert nur in den großen Ligen", sagte van Seggelen: "Große Klubs lassen die Ablösesummen in die Höhe schießen, um kleine Klubs auszuschließen. Wird sind dafür da, die Zukunft des Fußballs zu sichern."

Die UEFA reagierte zurückhaltend. "Wir hoffen, das außerhalb des Gerichts eine Lösung gefunden werden kann", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino.

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