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Rafinha spielt seit 2011 für den FC Bayern © Getty Images

Rafinha wehrt sich gegen Kritik aus Brasilien, die deutsche Nationalität wegen des DFB-Teams annehmen zu wollen. Doch er lässt sich ein Hintertürchen offen.

Verteidiger Rafinha vom FC Bayern München hat klargestellt, dass seine Absage an Brasiliens Nationalteam nicht mit einem möglichen Engagement beim DFB-Team zusammenhängt.

"Ich habe nicht wegen Deutschland abgesagt", schrieb der Brasilianer bei Facebook: "Ich habe und hatte keinen Kontakt mit Personen aus dem DFB." Sein Nein zur Selecao sei daher auch nicht als Aktion gegen das Team oder sein Heimatland zu verstehen, betonte Rafinha.

Der brasilianische Verband CBF hatte am Dienstagabend auf seiner Homepage mitgeteilt, der 30-Jährige habe darum gebeten, nicht mehr nominiert zu werden. Diesem Wunsch habe man entsprochen.

Rafinha hat die deutsche Staaatsbürgerschaft beantragt und wird im Oktober den Einbürgerungstest absolvieren. "Ich möchte klarstellen, dass ich die deutsche Staatsbürgerschaft nicht annehme, um für Deutschland zu spielen", erklärte Rafinha.

"Wenn (Philipp) Lahm erklärt, dass er mich gerne in der deutschen Nationalelf sähe. Wenn (Manuel) Neuer und Thomas (Müller) sagen, dass ich ins Team passe. Wie soll ich das verhindern?", führte der Rechtsverteidiger in einem Interview mit dem brasilianischen Sportportal Globoesporte zudem aus und ergänzte: "Ich habe nie davon gesprochen, damit habe ich nichts zu tun."

"Wenn ich dann den Pass in der Hand habe, ist es wieder eine andere Geschichte. Dann ist alles möglich", ergänzte der Außenverteidiger allerdings.

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