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Chung Mong-Joon
Chung Mong Joon wollte ursprünglich im Februar 2016 FIFA-Präsident werden © Getty Images

Der bisherige FIFA-Präsidentschaftskandidat Chung Mong Joon hat empört auf die gegen ihn verhängte sechsjährige Sperre durch die Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes reagiert und angekündigt, "alle legalen juristischen Mitteln" gegen das am Donnerstag gefällte Urteil zu mobilisieren.

In einem Statement bezeichnete der 63-jährige Südkoreaner zudem die Ethikkommission zum wiederholten Mal als "Auftragskiller" des vorläufig für 90 Tage gesperrten Amtsinhabers Blatter.

Dass er wegen Verstößen gegen "vage Artikel" des FIFA-Ethikcodes verurteilt worden sei, sei "das eklatanteste Scheitern der Justiz". Die FIFA sei "wie die sinkende Titanic", wetterte der milliardenschwere Chung weiter.

Chung, der bereits am Dienstag zum Rundumschlag gegen die FIFA, Blatter und die Ethikkommission ausgeholt hatte, muss zudem eine Strafe in Höhe von 92.000 Euro zahlen. Die Ethikkommission verurteilte den Auto-Milliardär wegen Verstößen im Rahmen der WM-Vergaben 2018 (an Russland) und 2022 (Katar).

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