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David Nakhid kandidiert als FIFA-Präsident © Getty Images

Der Ex-Profi aus Trinidad und Tobago bewirbt sich offiziell als FIFA-Präsident. Sein Herkunftsland provoziert Spekulationen um einen Strippenzieher des FIFA-Skandals.

Der frühere Fußballprofi David Nakhid kandidiert als dritter Bewerber offiziell für den Posten des Präsidenten beim Weltverband FIFA. Das bestätigte der 51-Jährige aus Trinidad und Tobago am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP in Beirut.

Bislang hatten einzig Michel Platini (Frankreich), der derzeit suspendierte Boss der Europäischen Fußball-Union (UEFA), und der jordanische Prinz Ali bin Al Hussein ihre Bewerbung bei der FIFA eingereicht.

"Ich habe in der vergangenen Woche meine Papiere in Zürich abgegeben. Ich habe die nötige Unterstützung von fünf Mitgliedsverbänden. Es ist derzeit allerdings besser, wenn sie anonym bleiben", sagte Nakhid fünf Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist (26. Oktober).

Am 26. Februar will er sich zum Nachfolger des derzeit im Zuge des Korruptionsskandals bei der FIFA ebenfalls suspendierten Joseph S. Blatter wählen lassen.

"Das Vakuum an der Spitze muss von jemandem gefüllt werden, der das Spiel, die Herausforderungen und Bedürfnisse kennt", sagte Nakhid: "Jeder will die Veränderung, aber niemand hat sie bisher umgesetzt. Denn sie muss das System und seine Regeln betreffen, nicht nur Personen."

Der frühere Kapitän der Nationalmannschaft Trinidad und Tobagos leitet derzeit eine Fußball-Schule. Aufgrund seines Herkunftslandes sieht er sich immer wieder Spekulationen über eine zu große Nähe zu Jack Warner ausgesetzt, der karibischen Schlüsselfigur für viele offene Fragen im FIFA-Skandal.

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