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Der DFB engagierte die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer
Der DFB engagierte die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer © Getty Images

Die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) engagierte Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer wird mit Nachdruck den Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit der Vergabe der WM 2006 an Deutschland nachgehen.

"Wir legen großen Wert auf die Unabhängigkeit unserer Untersuchung und die Seriosität der Ergebnisse. Wir werden den Sachverhalt sorgfältig prüfen und möglichst zeitnah unsere Erkenntnisse vorlegen", sagte Professor Christian Duve, Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer, in einer DFB-Presseerklärung.

Der DFB kündigte an, die Untersuchungen nach Kräften zu unterstützen. "Wir werden die externe Prüfung vollumfänglich unterstützen und der Kanzlei alles zur Verfügung stellen, was zu einer lückenlosen Aufklärung beitragen kann", betonte DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel.

Der 1. DFB-Vize-Präsident Rainer Koch unterstrich nochmals, dass auch der DFB-Kontrollausschuss Untersuchungen durchführen werde.

Die Ermittlungen sollen Aufschluss über die Hintergründe der ominösen Zahlung von 6,7 Millionen Euro an den Weltverband FIFA geben.

Mehr als zehn Rechtsanwälte der Kanzlei haben nach DFB-Angaben in den Räumlichkeiten des Verbandes übergangsweise ein Büro bezogen.

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