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Tokyo Sexwale ist einer von acht Kandidaten auf den Posten des FIFA-Präsidenten
Tokyo Sexwale ist einer von acht Kandidaten auf den Posten des FIFA-Präsidenten © Getty Images

Präsidentschaftskandidat Tokyo Sexwale will den in Misskredit geratenen Fußball-Weltverband FIFA im Falle eines Wahlerfolges mittels seiner unternehmerischen Erfahrung wieder ins rechte Licht rücken.

"Die FIFA ist kaputt, und was kaputt ist, ist ihre Verwaltung. Für mich ist Verwaltung eines der einfachsten Dingen der Welt", sagte Sexwale am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Soweto/Südafrika.

Der 62-Jährige Geschäftsmann und Multimillionär verwies auf sein reichhaltiges Wissen in Sachen Unternehmensführung. Auch bei der FIFA gehe es jetzt um ein "vernünftiges finanzielles Management und Systemkontrolle". Dabei müsse aber sichergestellt werden, dass Transparenz und Verantwortlichkeit vorherrschten.

Der Südafrikaner ist einer von acht Kandidaten auf die Nachfolge von Joseph S. Blatter an der Spitze des Weltverbandes bei der Wahl am 26. Februar 2016. "Ob ich gewinne oder verliere: Die Leute werden im Gedächtnis behalten, dass da ein Südafrikaner am Start war, der etwas bewegt hat", sagte er über seine Aussichten.

Sexwale war im damaligen Apartheidstaat Südafrika 13 Jahre lang mit Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela auf Robben Island inhaftiert. 2010 gehörte er dem WM-OK beim Turnier in Südafrika an, derzeit leitet er eine Beobachtungskommission der FIFA für Israel und Palästina.

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