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Germany - Training & Press Conference
Oliver Brüggen will sich nicht zu Blatter äußern © Getty Images

Der deutsche Sportartikel-Konzern adidas verzichtet im Gegensatz zu vier weiteren Großsponsoren des Fußball-Weltverbandes FIFA vorerst auf die Forderung nach einem sofortigen Rücktritt des FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter.

Zur Person Blatter "sagen wir momentan nichts", erklärte adidas-Sprecher Oliver Brüggen.

Brüggen verwies auf ein Statement, das das Unternehmen aus Herzogenaurach am Samstagmorgen verbreitete.

"Wie in der Vergangenheit mehrfach betont, müssen bei der FIFA im Sinne des Fußballs grundlegende Veränderungen durchgeführt werden. Daher muss der eingeleitete Reformprozess transparent und zügig fortgesetzt werden", hieß es dort.

Am Freitag hatten der Getränkehersteller Coca-Cola, der Fastfood-Riese McDonalds, das Kreditkarten-Unternehmen Visa und die Großbrauerei Anheuser-Busch einhellig den sorfortigen Rücktritt Blatters gefordert.

Dessen Anwalt ließ aber umgehend ausrichten, dass Blatter weiter im Amt bleiben werde.

"Auch wenn Coca-Cola ein wertvoller Sponsor der FIFA ist, ist Herr Blatter nicht dieser Meinung und glaubt vielmehr aus Überzeugung, dass es nicht im besten Interesse der FIFA wäre, wenn er sein Büro räumen würde, noch würde es den Reformprozess voranbringen. Deshalb wird er nicht zurücktreten", heißt es in dem Statement des New Yorker Anwalts Richard Cullen. 

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