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Marcel Koller und David Alaba
Marcel Koller und David Alaba sind mit Österreich bereits für die EM 2016 qualifiziert. © Getty Images

Östereichs Nationaltrainer wünscht sich mehr Einsätze seines Stars beim FC Bayern in der Mittelfeldzentrale. Darüber gab es bereits ein Gespräch mit Sportvorstand Sammer.

Österreichs Nationaltrainer Marcel Koller wünscht sich für seinen Starspieler David Alaba auch bei Bayern München mehr Einsätze in der Mittelfeldzentrale.

"Ich sehe ihn schon auf der zentralen Position. Mit seinem Laufvermögen, seiner Spielintelligenz, seinem Abschluss gehört er dahin", sagte Koller dem Fachmagazin kicker: "Dass er beim FC Bayern auch als Innenverteidiger spielt, ist ein kleiner Nachteil für uns."

Er habe über dieses Thema auch schon mit Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer gesprochen, der genaue Inhalt der Unterhaltung `bleibt unter uns", sagte Koller.

Von Alaba (23), der beim deutschen Rekordmeister auch als linker Verteidiger aufläuft, erwartet der 54-Jährige in Zukunft sogar noch einen Leistungssprung. "Er ist noch jung, er wird sich weiterentwickeln und das Team noch mehr führen", sagte der Schweizer.

Österreichs Auswahl hatte sich unter Koller zuletzt erstmals sportlich für eine Europameisterschaft qualifiziert und kratzt nach dem Gruppensieg mittlerweile sogar an den Top 10 der Weltrangliste.

Einen künftigen Vorstoß in die Weltspitze schließt Koller zumindest nicht aus. "Vor vier Jahren wollten wir in die Top 30. Oben wird die Luft dünner. Aber ich will keine Grenzen setzen", sagte er.

Über eine mögliche Verlängerung seines nach der EURO 2016 in Frankreich auslaufenden Vertrages denke er indes noch nicht nach. "Es gibt noch keine Tendenz", zudem sei es momentan kein drängendes Thema: "Wir sind neun Monate vor der EM. Es eilt nicht."

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