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Matthias Sammer (r.) verurteilt das Verhalten des ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger © Imago

Bayerns Sportvorstand kritisiert den ehemaligen DFB-Präsidenten für sein Vorgehen in der WM-Affäre und bescheinigt im Rachedurst. Niersbach spricht er sein Vertrauen aus.

Matthias Sammer hat sich in der Affäre um die vermeintlich gekaufte WM 2006 hinter DFB-Präsident Wolfgang Niersbach gestellt und dessen Vorgänger Theo Zwanziger scharf kritisiert.

"Das Allerschlimmste ist, wenn Menschen über die Medien alte Rechnungen begleichen wollen. Das ist schäbig, das tut man nicht", sagte der Sportvorstand des FC Bayern München bei Sky.

Zwanziger hatte zuletzt im Spiegel behauptet, dass die Weltmeisterschaft in Deutschland mit Millionenzahlungen gekauft wurde und Niersbach im Zuge dessen der Lüge bezichtigt.

Sammer verteidigte den immer mehr unter Beschuss geratenen DFB-Boss. "Die Leute, die jetzt im Verband arbeiten, die genießen nicht nur mein und unser Vertrauen. Dementsprechend gilt erst einmal für alle Beteiligten eine Unschulds- und eine Ehrlichkeitsvermutung", so der Ex-Nationalspieler nach der Partie gegen den 1. FC Köln, in der der FC Bayern den 1000. Sieg in der Bundesliga feierte.

Auch Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen sicherte Niersbach seine Unterstützung zu. "Ich lese alles und bin im Vorstand des DFB. Ich habe ein riesiges Grundvertrauen, weil ich seit 30 Jahren mit Wolfgang Niersbach in unterschiedlicher Form zusammenarbeite. Ich habe ein riesiges Grundvertrauen in seine Ehrlichkeit", so der 67-Jährige.

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