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Worawi Makudi wird von der FIFA für fünf Jahre aus dem Verkehr gezogen
Worawi Makudi kündigt Einspruch gegen Sperre an © Getty Images

Thailands Fußball-Verband FAT bleibt nach der Sperre seines Präsidenten Worawi Makudi vorerst führungslos. Laut des FAT-Anwalts Narinpong Jinapak hat der Weltverband FIFA die für Samstag angesetzte Wahl eines neuen Chefs untersagt.

Der Verband solle zunächst die weiteren Untersuchungen abwarten. Der 63 Jahre alte Makudi hat derweil angekündigt, gegen den 90-Tage-Bann der FIFA-Ethikkommission Einspruch einzulegen.

"Ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen. Ich habe nichts falsch gemacht. Was ich getan habe, war absolut legal", sagte Makudi, der am Montag gesperrt wurde, der Nachrichtenagentur AFP.

Gegen Makudi waren in der Vergangenheit immer wieder Korruptionsvorwürfe erhoben worden. Im Juli sprach ihn ein Gericht in seinem Heimatland der Urkundenfälschung schuldig.

Die Ethikkommission begründete die ausgesprochene Schutzsperre nur damit, dass ein Verstoß gegen den Ethikcode wahrscheinlich sei und eine Verhandlung für die endgültige Strafe vielleicht zu lange andauern könne. Weite Angaben sind der Kommission statutengemäß nicht gestattet.

In der vergangenen Woche hatte der deutsche Vorsitzende der rechtsprechenden Kammer, Hans-Joachim Eckert, bereits FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und Michel Platini, den Chef der Europäischen Fußball-Union (UEFA), für 90 Tage provisorisch gesperrt.

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